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Der Deutsche Sachbuchpreis goes Metaverse


Der Deutsche Sachbuchpreis goes Metaverse

Der Deutsche Sachbuchpreis öffnet sich für das Metaverse. 2022 wird der Preis am 30. Mai nicht nur im Humboldt Forum im Berliner Schloss verliehen, sondern auch im virtuellen Raum. Die digitale Urkunde für das Sachbuch des Jahres wird dabei auch auf der Blockchain eingeschrieben.

Gemeinsam mit Creatokia, der NFT-Plattform für die Buchbranche, ermöglicht es der Deutsche Sachbuchpreis Verlagen, die Technologie rund um Non-Fungible Tokens zu erproben. Zum Start sind bereits vier für die Auszeichnung in diesem Jahr nominierte Sachbücher sowie der Siegertitel von 2021 „Hegels Welt” in einer digitalen Sonderausgabe als NFT erhältlich. Verkaufsstart ist der 23. Mai 2022.

Deutscher Sachbuchpreis und NFTs: Wie funktioniert’s?

Als NFTs erhältlich sind:

Interessierte Leser*innen können die NFTs ab 23. Mai über eine Microsite durch Tokens oder Euro erwerben. In einem Angebotszeitraum von einer Woche, bis zum 30. Mai kurz vor der Verkündung des Sachbuchs des Jahres, können jeweils zehn limitierte Sachbuchpreis-Sonderausgaben der Titel gekauft werden.

Die digitalen Originale beinhalten das E-Book des Titels mit adaptiertem Cover, digitaler Signatur und Jurybegründung sowie mindestens einen weiteren digitalen Zusatzinhalt, der vom Verlag bestimmt wird. Unter allen Käufer*innen verlost der Deutsche Sachbuchpreis eine Einladung für zwei Personen zur Preisverleihung im Jahr 2023.

Der Deutsche Sachbuchpreis wird – zusätzlich zur Preisverleihung vor Ort in Berlin – als digitale Urkunde durch das Einschreiben auf die Blockchain für den*die Preisträger*in in einmaliger und nicht kopierbarer Form digitalisiert. 

In der virtuellen Galerie kann man die NFTs und Urkunden der Preisträger*innen anschauen.
In der virtuellen Galerie kann man die NFTs und Urkunden der Preisträger*innen anschauen.

Was sind NFTs?

NFT steht abgekürzt für Non-Fungible Token, was übersetzt werden kann mit „nicht austauschbarer Token“. Token sind eine Art digitaler Schlüssel, die als Hilfsmittel zur Identifizierung und Authentifizierung auf einer Blockchain dienen. Sie lassen sich mit Dateien verknüpfen, sodass einem digitalen Inhalt ein eindeutiger NFT zugeordnet wird. Jeweils nur der Inhaber des entsprechenden Tokens kann auf den zugehörigen Inhalt zugreifen. Da Token auf der Blockchain gespeichert werden, können sie nicht geändert werden. Bücher auf Basis dieser Technologie zu veröffentlichen, garantiert die Einzigartigkeit eines Exemplars und eröffnet einen gänzlich neuen Markt für Sammlerstücke und Digitale Originale wie Erstausgaben. Verlage und Autor*innen können ihren Zielgruppen über die Plattform attraktive und exklusive Produkte anbieten, die den Bedürfnissen und Gewohnheiten neuer Generationen digital geprägter Leser*innen gerecht werden.


Machen Sie mit!

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Stifter

Stiftung Buchkultur und Leseförderung

Hauptförderer

Deutsche Bank Stiftung

mit Unterstützung von

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