Sprachmaschinen -

Sprachmaschinen

Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz

Porträtfoto Roberto Simanowski

© privat


Über das Buch

Jede Technik hat die Macht, ihren ahnungslosen Nutzern die eigene Logik aufzudrängen. Gewöhnen uns ChatGPT, Gemini und andere Chatbots das Lesen, Schreiben und Denken ab? Überreden sie uns zu Ansichten, die wir gar nicht haben? Entmündigen sie uns gerade dadurch, dass sie uns so eifrig zu Diensten sind? Und wer hat eigentlich in wessen Auftrag die Sprachmaschinen erzogen? Simanowski geht diesen und weiteren Fragen nach – mit dem philosophischen Gespür dafür, wie die neue Technik die Situation des Menschen subtil, aber enorm folgenreich verändern wird.

Jury­begründung

Künstliche Intelligenz begegnet uns derzeit vor allem in Form von Sprachmaschinen, von Computerprogrammen, die uns anbieten, uns das Denken abzunehmen. Und wir sind nur allzu gerne bereit, dieses Angebot anzunehmen. Roberto Simanowski zeigt mit Sachverstand, Witz und philosophischem Tiefgang, welche Folgen diese Verführung haben könnte. Gut verständlich reflektiert er die Stärken und Schwächen der digitalen Schlaumeier und beschreibt die Eigendynamik einer Technik, die in der Science Fiction erstrebenswert wirkte, über deren Voraussetzungen und Auswirkungen wir aber nie recht nachgedacht haben. Er macht deutlich: Künstliche Intelligenz verändert nicht nur die Welt, sie ist auch ein philosophisches Projekt, das uns anhält, noch einmal gründlich über uns selbst nachzudenken.

Roberto Simanowski

Roberto Simanowski, Kulturwissenschaftler und Medienphilosoph, lebt in Rio de Janeiro und Berlin und ist Autor von 15 Büchern über Kunst, Kultur und Politik der digitalen Medien. Nach Professuren in den USA, Hongkong und der Schweiz forscht er derzeit als Visiting Scholar an der Harvard University und an der Freien Universität Berlin. Sein Buch „Todesalgorithmus. Das Dilemma der künstlichen Intelligenz“ wurde 2020 mit dem Tractatus-Preis für philosophische Essayistik ausgezeichnet.


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