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Vier Fragen an Stephan Malinowski


Vier Fragen an Stephan Malinowski

Ein Buch, vier Fragen – Stephan Malinowski über „Die Hohenzollern und die Nazis“ (Propyläen Verlag):

Worum geht es in „Die Hohenzollern und die Nazis“?

Am Beispiel der bis 1918 mächtigsten Familie Deutschlands erzählt das Buch vom Kampf der alten Eliten gegen die Republik, ihren Arrangements mit dem Nationalsozialismus und von kuriosen Formen der Selbstdarstellung, deren Überprüfung sich analytisch und erzählerisch weiterhin lohnt.

Warum schreiben Sie über dieses Thema?

Weil es über Seitenwege in die Herzkammern der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, an die Produktionsstätten konservativer Legenden und in eine ebenso erstaunliche wie unabgeschlossene Farce der bundesrepublikanischen Gegenwart führt.

An welche Leser*innen haben Sie beim Schreiben gedacht?

An Leserinnen und Leser, die die Kombination von Geschichten und Geschichte mögen. 

Welche eindrückliche Begegnung hatten Sie durch das Schreiben des Buchs?

Eindrücklich waren die juristischen Angriffe, die seit 2015 vom jetzigen „Chef des Hauses“ ausgingen und zu interessanten Begegnungen mit Gerichten, Anwälten, Richtern, Staatsrechtlern, Kunsthistorikern, Kollegen und Journalisten geführt haben, die Historikern sonst kaum vergönnt sind.


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